Bild Bild Bild

Am 01.04.2025 startete das Verbundvorhaben „Optimale Steuerung von Talsperrensystemen unter sich ändernden Bedingungen im globalen Wandel“ (OPTALS). Das Projekt mit einem Fördervolumen von 1,9 Mio. € und einer dreijährigen Laufzeit ist Teil der Fördermaßname „Wasserversorgung der Zukunft“ (WaZ) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Bundesprogramms „Wasser: N“. Wasser: N ist Teil der BMBFTR-Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA).

Verbundpartner

Der Verbund setzt sich aus 5 Partnern mit insgesamt ca. 15 Mitarbeiter*innen zusammen. Die Koordination liegt beim Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft der Leibniz Universität Hannover (IHW).

Bild Bild Bild

Leibniz Universität Hannover

Institut für Hydrologie und Wasserwirtschaft (IHW)

Bild Bild Bild

Technische Universität Braunschweig

Leichtweiss-Institut für Wasserbau, Abteilung Hydrologie und Flussgebietsmanagement (LWI)

Bild Bild Bild

Harzwasserwerke GmbH

(HWW)

Bild Bild Bild

Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt

(NW-FVA)

Bild Bild Bild

Institut für sozial-ökologische Forschung GmbH

(ISOE)

Unsere Ziele

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung innovativer Instrumente und Managementstrategien, die zu einer Verbesserung der Steuerung von Talsperren in deutschen Mittelgebirgen beitragen können. Derzeit wird die Abgabe an Talsperren relativ statisch gesteuert und basiert oft allein auf dem aktuellen Füllstand. Mögliche Zuflüsse werden kaum oder gar nicht berücksichtigt. Unter Verwendung von Wetter- und Klimavorhersagen jedoch, können mit den entsprechenden Modellansätzen Aussagen über zukünftige Zuflussmengen, Wassergüte und -bedarf einbezogen werden, die die Steuerung effektiver, nachhaltiger und resilienter machen können. Der Fokus liegt dabei speziell auf Trockenperioden, die eine besondere Herausforderung für die Wasserversorgung darstellen.

Projektplan

Die Untersuchungen im Verbund konzentrieren sich auf das Talsperrensystem der Harzwasserwerke im Westharz mit 5 Talsperren und 3 Wasserwerken. Hier wird zunächst überprüft, wie zuverlässig Wetter- und Klimavorhersagen mit unterschiedlichen Vorhersagehorizonten sind. Dabei werden Zeiträume von wenigen Tagen bis mehrere Jahre in die Zukunft untersucht. Auch Klimaprojektionen bis zum Jahr 2100 werden einbezogen. Diese Eingangsdaten fließen in eine Bandbreite an Simulationen: zwei Zuflussmodelle, ein hydroökologisches Modell und ein Wasserbedarfsmodell werden entwickelt, bzw. and das Untersuchungsgebiet angepasst. Diese Modelle liefern den Input, der zur Optimierung der Talsperrensteuerung und des Wasserwerksbetriebs der Harzwasserwerke beitragen soll. Am Ende wird die optimierte Steuerung in die IT-Struktur der Harzwasserwerke integriert. Die entwickelten Methoden sollen im Anschluss auch auf andere Systeme in deutschen Mittelgebirgen übertragbar sein.

Bild Bild Bild

Gefördert durch:

Bild Bild Bild
Bild Bild Bild
Bild Bild Bild
Bild Bild Bild